Donnerstag, 17. November 2015 Tags: 0 Kommentare

Ein großer Schritt für mich, ein kleiner Schritt für die Menschheit

Das Abitur ist geschafft, die Note zufriedenstellend und damit hat man nun den schwierigsten Teil des Lebens hinter sich gebracht. Diese Annahme besitzt so mancher Abiturient, der gerade aus der ersten schweren Prüfung seines Lebens kommt. Das Abitur ist für viele Schüler eine sehr große Hürde, die man froh ist, überstanden zu haben, wenn man dann als Resultat sein Abiturzeugnis in den Händen hält. Viele Abiturienten gehen davon aus, dass alles, was nach dem Abitur kommt, spielend einfach ist und gemessen an der Herausforderung, welche das Abitur mit sich brachte ein Kinderspiel ist. So hört man als Schüler schon von den lustigen Studentengeschichten der lockeren Lebensweise eines Studenten. Die Vorlesungen werden dann besucht, wenn man Lust dazu hat, Hausaufgaben gibt es keine und die Hörsäle sind so überfüllt, dass es gar nicht auffällt, wenn man einmal einschläft. So stellen sich die meisten Schüler das Studentenleben vor.

Sicherlich ist das Studentenleben ein ganzes Stück weit freier, als das Schulleben. Was für viele jedoch Freiheit bedeutet, bedeutet für andere wiederum Eigenverantwortung. So ist die Freiheit für viele ein großer Pluspunkt, den sie mit dem Studium dazugewinnen, für andere wiederum eine Last, da sie nicht mit der Eigenverantwortung, die sie nun für ihr Leben haben, entsprechend umgehen können. Viel eher brauchen sie jemanden, der sie an die Hand nimmt und ihnen einen Weg weist.

Wenn man schon im Schulalltag gemerkt hat, dass man jemand ist, der nur unter Druck lernen kann und bestimmte Vorgaben braucht, um erfolgreich zu sein, der sollte schon bei der Wahl der Hochschule mit Bedacht vorgehen. So ist es für jene Menschen besser, sich für eine Fachhochschule, anstatt für eine Universität zu entscheiden. Eine Fachhochschule ist in der Regel kleiner als eine Universität und daher übersichtlicher. Die Vorlesungssäle sind überschaubar, wodurch man einen unterrichtsähnlichen Ablauf der Vorlesung hat. Wenn es Fragen gibt, wird man nicht von der Menge verschluckt, sondern von den Dozenten gesehen, sodass die Frage auch beantwortet werden kann. Zusätzlich liegt der Vorteil einer Fachhochschule darin, dass man einen Tutor hat, der sich entsprechend um die Belange eines jeden Studenten kümmern kann. Diese Tutoren werden als große Schwester oder großer Bruder gesehen werden, die sich ein ganzes Studentenleben um einen kümmern. Die Tutoren sind meist 2-4 Semester über einem und werden im Erstsemester den jeweiligen Studenten zugewiesen. Man sollte sich als Student direkt an einen Tutor hängen, um Tipps von diesen zu erhalten, mit denen man sich den Studienalltag vereinfachen und erleichtern kann. Für die ersten Prüfungen kann der Tutor Tipps geben, die Gold wert sind. So unterscheiden sich die Prüfungen an einer Fachhochschule doch immens von den Prüfungen an einem Gymnasium. Damit man nicht mit zu viel Aufregung in die Prüfung geht, sollte man sich vorher mit dem Tutor darüber unterhalten, sodass von Anfang an erfolgreich das Studium starten kann.

No Response to "Ein großer Schritt für mich, ein kleiner Schritt für die Menschheit"

Kommentar veröffentlichen