Freitag, 11. November 2015 Tags: 0 Kommentare

Studenten und das liebe Geld - Tipps zur Nebenjobsuche

Ein Studium kostet Geld, das ist jedem klar. Vor einigen Jahren wurden zudem zu den ganz normalen Lebenshaltungskosten und den Gebühren für Semesterticket und AstA auch noch die sogenannten Studiengebühren im dreistelligen Euro-Bereich eingeführt. Zwar wurden sie auf vielfachen Druck von Studierenden in manchen Bundesländern, etwa in Nordrhein Westfalen, wieder abgeschafft, das Gros der Studierenden muss sie jedoch nach wie vor zahlen. Da auch nicht jeder Student BaföG-berechtigt ist, ist es für viele Studierende umso wichtiger einen anständig bezahlten Nebenjob zu haben.

Wie sieht eigentlich der klassische Studentenjob aus?

Dazu muss zunächst einmal geklärt werden, was denn den klassischen Studentenjob eigentlich ausmacht - bzw. ob es ihn eigentlich gibt. Wichtig für einen sinnvollen Nebenjob für Studenten sind in erster Linie der zeitliche Umfang und die Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Ganz entscheidendes Detail für jeden Studenten auf Jobsuche: mehr als 20 Stunden pro Woche darf man nicht arbeiten. Diese Grenze wurde eingeführt, damit gewährleistet werden kann, dass der Schwerpunkt auf dem Studium und nicht auf der Arbeit liegt. Eine Obergrenze beim Verdienst ist für BaföG-Empfänger wichtig, auch wenn noch Kindergeld gezahlt wird, gilt diese Grenze: mehr als 7688 Euro darf man in diesem Fall pro Jahr nicht verdienen. Da sich die Kurszeiten natürlich jedes Semester verändern, man im Job allerdings doch gerne Kontinuität haben möchte, bietet sich die Arbeit am Abend oder den Wochenenden natürlich an. Damit käme natürlich vor allem die Arbeit in der Gastronomie in Frage - was dann auch die Antwort auf obige Frage wäre. Der wesentliche Großteil von nebenbei arbeitenden Studenten verdient sich sein Geld als Servicekraft, Barmixer oder auch als Tellerwäscher. Gerade in Uni-Städten ist die Kneipendichte ohnehin recht hoch, so dass mit ein wenig Bemühen ein Job zu finden sein dürfte.

Wer suchet, der findet - wo bekommt der Student seinen Job her?

Hier muss man sagen, dass ein Job natürlich selten von den Bäumen fällt... Um die Suche kommt man also kaum rum. Natürlich gibt es die Stellenanzeigen in den lokalen Tageszeitungen. Allerdings sind gerade die Schwarzen Bretter an den Universitäten eine viel reichhaltiger bestückte Fundgrube – genau wie die Jobbörsen auf den Internetauftritten der Unis auch. Ebenso kann man sich beim Arbeitsamt und den Städteportalen kundig machen. Eine weitere Möglichkeit sind die lokalen Niederlassungen der Zeitarbeitsfirmen, die oftmals auch allerlei Angebote für Werkstudenten haben. Nicht zuletzt sollte man auch einfach stets mit offenen Augen durch die Geschäftsstraßen in der Stadt gehen, zahlreiche Minijobs werden per Aushang in den Geschäften gesucht. Manchmal ist ein direktes Ansprechen der Geschäftsinhaber der einfachste Weg zum neuen Nebenjob.

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