Donnerstag, 10. November 2015 Tags: 0 Kommentare

Uni - ein Abenteuer

Das Wintersemester 2015 ist mittlerweile in vollem Gange und damit hat eine Zeit begonnen, die für viele Studenten weichengebend für deren Zukunft sein wird.
Nach anfänglichen Unsicherheiten wie beispielsweise der Frage nach der besten Mensa, den zuständigen Professoren und Dozenten und den allgemeinen Orientierungshilfen auf dem jeweiligen Campus hat sich nach einiger Zeit eine gewisse Routine eingestellt.

Erstsemester freuen sich, endlich ihre Hörsäle ohne Nachfragen bei höheren Semestern zu finden und der Stolz über das pünktliche Eintreffen zur Vorlesung - vornehmlich am Montagmorgen um 08.30 Uhr- kann schwer verborgen werden.

Trotz aller Freude über den Beginn eines neuen Lebensabschnittes und der damit einhergehenden Verantwortung für sich selbst und seine Zukunft ist es von höchster Wichtigkeit, eine Punkte zu beachten, um das Studentenleben zu dem machen, was es sein sollte: Möglichst stressfreies Lernen in angenehmer Atmosphäre- mit der Aussicht auf einen späteren Beruf, der zur Selbstverwirklichung beiträgt.

Selbstverwirklichung - in welche Richtung geht es?

Gerade beim Thema Selbstverwirklichung gehen die Meinungen von Eltern und Studenten häufig auseinander. Während sich Mama und Papa für ihren Nachwuchs ein Studienfach wünschen, welches im Bereich der juristischen oder medizinischen Fakultät liegt, zieht es die Studenten nicht selten in Bereiche wie Afrikanistik oder jiddische Studien. Während die Erziehungsberechtigten schon insgeheim den Hartz4- Antrag vor Augen haben und sich von dem Gedanken, durch Sohn oder Tochter irgendwann finanziell unterstützt werden zu können, haben diese nich selten schon genaue Vorstellungen von der Sinn- oder Unsinnigkeit ihrer Fachwahl.

Das wohl größte Problem deutscher Studenten ist die finanzielle Versorgung während der Studienzeit. Mit ein wenig Vorbereitung und Recherche muss jedoch auch ein wöchentlicher Besuch in der Mensa kein Traum bleiben. Die örtlichen Studentenwerke, Bafög- Stellen und nich zuletzt die kfw- Bank bieten sinnvolle Unterstützungen während der Unizeit. Selbstverständlich sollte hierbei nie vergessen werden, dass es sich hierbei nicht um Geschenke, sondern um Kredite handelt, die nach dem Studium wieder zurück gezahlt werden müssen.

Wohin geht es?

Aus diesem Grund sollte es im Interesse der Lernenden sein, nicht "ins Blaue hinein zu studieren, sondern das Ziel der Selbstverwirklichung immer vor Augen zu haben. Irgendwann beendet auch der letzte Kunststudent im 38. Semester sein Studium, schließt die Hörsaaltür hinter sich und freut sich -im Idealfall- auf die restlichen Jahre bis zur Rente. Der Wille, allen zu beweisen, dass es bei der Wahl des Studienfachs die richtige Entscheidung war, auf das Herz und weniger auf die Vernunft zu hören, sollte Ansporn sein, seinem Leben nach der Uni einen Sinn zu geben.

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