Freitag, 10. Februar 2016 Tags: , 0 Kommentare

Nach der letzten Prüfung die blöden Hausarbeit...

Die letzten Prüfungen sind geschrieben, die ersten Beteiligungsnachweise gesammelt und die vorlesungsfreie Zeit mit der ein oder anderen Party ist eingeläutet. Doch was folgt nun?
Während sich die Studentinnen und Studenten der höheren Semester die Freizeit gern mit im Vorfeld akribisch geplanten Praktikum "versüßen" und damit nachhaltig ihren Lebenslauf aufpeppen, bleiben die Erstsemester in der Regel von Tätigkeiten dieser Art noch weitestgehend verschont.

Stattdessen genießen viele ihre Freizeit mit einem guten Buch oder dem letzten gemeinsamen Urlaub mit Eltern, Geschwistern und Co. bevor es wieder mit dem Ernst des Lebens weiter geht.

Ein kleiner Bruchteil der Erstsemester entscheidet sich jedoch immer wieder dafür, schon in der ersten vorlesungsfreien Zeit der Uni- Karriere eine Hausarbeit zu einem absolvierten Seminar zu verfassen und damit den Grundstein für viele weitere schriftliche Leistungsnachweise zu legen.
Gerade diejenigen, die sich noch nie mit dem Verfassen einer Hausarbeit beschäftigt haben, werden schnell feststellen, dass das unkoordinierte Brainstorming nicht mit dem geordneten Aufschreiben der (noch) wirren Gedanken zu vergleichen ist.

Vorsicht vor den Hausarbeiten - Sie sind böse!
Eine Hausarbeit ist definitiv kein Unternehmen, welches an einem Abend verwirklicht werden kann und soll. Viele Studenten haben sich schon an einem derartigen Projekt sprichwörtlich die Zähne ausgebissen und die ein oder andere Gliederung oder das jeweilige Thema schnell verworfen, wenn sich heraus gestellt hat, dass schlichtweg nicht genügend Material zur Bearbeitung vorliegt.

Einen für alle Hausarbeiten geltenden Schlachtplan, bei dem es schlicht und einfach darum geht, diesen zu verfolgen, gibt es leider nicht. Auch wenn die Anforderungen und die Prioritäten bei den Universitäten und den unterrichtenden Dozenten höchst unterschiedlich sind, so gibt es doch immer wieder Parallelen und nützliche Tipps, die -sofern korrekt angewendet- sich als äußerst sinnvoll und hilfreich erweisen.
Generell gilt, dass es von Vorteil ist, wenn sich der Student für das zu behandelnde Thema selbst zumindest ein wenig begeistern kann. Langeweile beim Verfassen ist der Tod einer jeden Hausarbeit!
Daher gilt der Grundsatz, mit ein wenig Elan an die Sache heranzugehen und auch den ein oder anderen Blick über den Tellerrand zu wagen. Damit ist vor allem gemeint, sich bei Recherchen nicht nur auf das Internet zu verlassen, sondern auch Bibliotheken (gegebenenfalls auch die Option der Fernleihe) mit einzubeziehen.
Die Generation "google" muss immer wieder zugeben, dass es verblüffend ist, wie aufschlussreich Fachliteratur und Bücher sind, wenn man sich nur die Mühe macht, diese zu lesen. Old- school ist nicht immer der schlechteste Weg, auch wenn der heimische Schreibtisch droht, langsam aber sicher unter der Last der Wälzer durchzubrechen.
Auch wenn die meisten Dozenten den meisten Wert auf den Inhalt der jeweiligen Hausarbeit legen, gilt auch hier das Motto, dass das Auge mitisst. Einheitliche Form, keine Rechtschreibfehler und eine schöne Schreibe beeinflussen das Gemüt des Lesers und wirken sich durchaus positiv auf die Abschlussnote aus.

Als letztes noch der ultimative Geheimtipp: Gegen Schreib- und Denkblockaden hilft eine Portion frische Luft!

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