Der "Bayerische Forschungsverbund Software-Engineering (FORSOFT)" ist eine enge interdisziplinäre Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis sowie Technik und Anwendung. Er nimmt im Februar 1997 seine Arbeit auf und wird für einen Zeitraum von drei Jahren finanziert durch die Bayerische Forschungsstiftung sowie zahlreichen Industriepartnern. FORSOFT reiht sich damit ein in eine Serie von Forschungsverbünden, die seit 1990 in Bayern entstanden sind.
Der Forschungsverbund FORSOFT ist eine Kooperation zwischen der Technischen Universität München, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Forschungsinstitut für Angewandte Software-Technologie (FAST e.V.) sowie führenden bayerischen Firmen auf dem Gebiet des Software-Engineering.
In fünf Projektbereichen arbeiten in 15 interdisziplinär angelegten
Teilprojekten über 40 Mitarbeiter aus Hochschule und Industrie eng
zusammen. Übergeordnete Zielsetzung ist die wissenschaftliche Fundierung,
Systematisierung, Vereinheitlichung, Weiterentwicklung und Erprobung einer
allgemeinen nutzer- und anwendungsorientierten Methodik, sowie von Beschreibungstechniken,
Projektorganisation und -management im Software-Engineering. Dies schließt
Grundlagenfragen bei der Organisation des Entwicklungsprozesses ebenso
wie die Entwicklung heterogener Systeme im Hardware-/Software-Codesign
mit Echtzeitanwendungen mit ein.