Technische Universität München, Institut für Informatik
Diplomarbeit (DA)
Konzeption und Realisierung einer mehrschichtigen Frameworkarchitektur für verteilte Anwendungen basierend auf Java und CORBA
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Thematische Einordnung:
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Moderne mehrschichtige Architekturen stellen mächtige Basisdienste
zur Verfügung. Zentral sind hierbei insbesondere Persistenz- und
Transaktionsmanagement. Das am Lehrstuhl entstandene System
AutoMate bietet hier eine Lösung, die auf IONAs
proprietärer CORBA-Implementierung OrbixWeb und dem objektorientierten
Datenbanksystem Versant beruht. Inzwischen existiert mit dem
Portable Object Adapter (POA) der CORBA-Spezifikation Version 2.2
ein portabler Standard für CORBA-ORBs, der außerdem zusätzliche
Möglichkeiten bei der Realisierung bietet.
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Interaktive verteilte Anwendungen wie das ebenfalls am Lehrstuhl
entwickelte CASE-Werkzeug AutoFocus erfordern weiterhin Mechanismen zur
Signalisierung und Verarbeitung von Ereignissen zwischen Clients
und Servern.
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Ziel der Arbeit ist deshalb, das bestehende AutoMate-System auf Basis
der POA-Spezifikation zu einem integrierten Framework für Persistenz-,
Transaktions- und Ereignisdienste weiterzuentwickeln. Dies betrifft
den Entwurf einer neuen, übergreifenden Architektur ebenso wie die
prototypische Realisierung.
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Neben der zugrundeliegenden Spezifikation des POA soll bei der Lösung
der Aufgabe Rücksicht auf weitere existierende oder im Entstehen
begriffene Spezifikationen genommen werden. Insbesondere soll
auf Verträglichkeit mit dem zukünftigen CORBA-3.0-Standard geachtet
werden, etwa was das Komponentenmodell und die Ereignisbehandlung
betrifft. Weiterhin sollen beim Entwurf und gegebenenfalls auch bei der
Realisierung bestehende Info-Bus-Architekturen und -Realisierungen
aus dem Java-Umfeld (Lotus Infobus-Spezifikation, Softwired iBus)
berücksichtigt und eingearbeitet werden.
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Konkrete Aufgabenstellung:
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Einarbeitung in aktuelle und entstehende Java-Standards und OMG-Spezifikationen, insbesondere zum POA und zu Ereignismechanismen.
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Evaluierung der neuen Möglichkeiten des POA und Umsetzung der
bestehenden AutoMate-Dienste für Persistenz und Transaktionsmanagement
auf dieser Basis. Einarbeitung von durch den POA möglichen Verbesserungen,
etwa in Bezug auf das Management von CORBA-Objektreferenzen und das
Zusammenspiel zwischen Servants und entfernten Objekten.
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Entwurf und Realisierung eines Mechanismus für die Signalisierung von
Ereignissen zwischen Server und Clients. Anwendungsfall hierbei ist das
graphische CASE-Werkzeug AutoFocus.
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Voraussetzungen:
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Interesse an den Themengebieten Softwareengineering, verteilte Anwendungen
und Kenntnisse in Java.
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Möglichkeiten:
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Erlernen neuester Middleware Techniken wie zum Beispiel OODBMS und CORBA.
Umgang mit Java und neusten Softwareentwicklungs-Werkzeugen. Firmenkontakt
denkbar.
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Betreuer:
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Andreas Rausch, e-mail: rausch@informatik.tu-muenchen.de,
Tel.: 289-22362, Zi. S 2214
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Aufgabensteller:
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Prof. Dr. Manfred
Broy
Andreas
Rausch, 1997-11-01