Technische Universität München
Institut für Informatik
FORSOFT Teilprojekt ZEN

FORSOFT Teilprojekt ZEN Forschungsprojekt FORSOFT Institut für Informatik - Technische Universität München

Softwareentwicklungsprojekt bei der Firma iteratec:
Analyse, Design und Implementierung eines Generators zur Erzeugung von Java Server Pages (JSP)


Thematische Einordnung:
Ausgehend von Anforderungen aus Projekten werden bei iteratec verschiedene technische Architekturen inklusive Frameworks spezifiziert und implementiert. Diese werden als konzeptionelle Vorlagen für konkrete Projekte genutzt und im Rahmen dieser, sowie in Studien- und Diplomarbeiten weiter optimiert. 

E-Commerce und E-Business gewinnen zunehmend an Bedeutung. In diesem Kontext entwickelt die Firma iteratec für einen Kunden eine komplexe Web-Applikation. Auf Basis der J2EE-Plattform mit dem WebLogic-Server von Bea erfolgt die Konzeption und Implementierung von Client-Tier-, Web-Tier- und Application-Tier-Frameworks. Dabei wird von einem Thin-Client ausgegangen. 

Im beschriebenen Rahmen stellt unser Kunde die Anforderung, Versicherungsprodukte auf einfache Art und Weise in einer grafischen Benutzeroberfläche definieren zu können. Diese Definition umfaßt:
  • die Festlegung einzelner Bestandteile, aus denen das Versicherungsprodukt besteht
  • die Beschreibung der gegenseitigen Abhängigkeiten (Einschlüsse / Ausschlüsse), die zwischen den einzelnen Bestandteilen bestehen
  • die Zuordnung von Eingabedaten, die für eine konkrete Instanz (Vertrag) benötigt werden
  • die Hinterlegung von Regeln zur Validierung von Eingabedaten und zur Ausführung verschiedener Berechnungen (z.B. Ermittlung der Versicherungsrämie) in einer einfachen Scriptsprache
 
Basierend auf dem Ergebnis dieser Definition wird
  1. eine Generierung von Oberflächenteilen als Java Server Pages (JSP) erfolgen, die während der Definitionsphase als Eingabe-/Ausgabemasken für die Durchführung von Tests dienen
  2. ein weitgehend generischer Produktserver arbeiten, der alle Validierungen und Berechnungen im Test- und im produktiven (online-) Betrieb ausführt
  3. eine (Teil-) Generierung weiterer Teile des Gesamtsystems wie z.B. Oberflächenteile als JSP's für die Verwendung im produktiven Betrieb und JavaScript Code zur Integration in Adobe Acrobat Dokumente erfolgen.
Die Schritte 1 und 2 werden im Zyklus der Definition eines neuen Produktes sehr häufig durchlaufen. Zusätzliche Anforderungen dabei sind die Einsetzbarkeit auf weniger leistungsfähiger bzw. auch mobiler (Notebook) Hardware und die Bedienbarkeit durch Anwender ohne spezielle EDV-Kenntnisse.
Konkrete Aufgabenstellung:
 
Voraussetzungen:
Interesse an den Themengebieten Softwareengineering mit Java und Softwarearchtiekturen.
 
Möglichkeiten:
Erlernen neuester Technologien (J2EE, JSP, Application-Server), Mitarbeit bei einem Praxis-Projekt in einem hochmotivierten Team
Besonderheit:
Dieses Systementwicklungsprojekt findet bei iteratec statt.
Betreuer:
Andreas Rausch, e-mail: rausch@informatik.tu-muenchen.de, Tel.: 289-22362, Zi. S 2214
Inge Hanschke, e-mail: inge.hanschke@iteratec.de, Tel.: 614551-40, iteratec, Unterhaching
Matthias Rauber, e-mail: matthias.rauber@iteratec.de, Tel.: 614551-32, iteratec, Unterhaching
Aufgabensteller:
Prof. Dr. Manfred Broy
Bearbeiter:
Andreas Kohler

Gerhard Popp, 02.10.2000