Technische Universität München
Institut für Informatik
FORSOFT Teilprojekt ZEN 

FORSOFT Teilprojekt ZEN Forschungsprojekt FORSOFT Institut für Informatik - Technische Universität München

Softwareentwicklungsprojekt:
Konzeption und Realisierung eines Template-basierten Code-Generators für UML CASE-Tools, wie Rational Rose und TogetherJ


Thematische Einordnung:
ComponentWare und Softwarearchitekturen sind akuelle Schlagwörter in der Informatik. Technologien wie Enterprise Java Beans oder CORBA stellen eine Basis-Infrastruktur für die Entwicklung komponentenbasierter Systeme zur Verfügung. Die grundlegenden Modellierungskonzepte, Beschreibungstechniken, Werkzeuge und Prototyping-Umgebungen stehen aber noch nicht weitreichend und umfassend zur Verfügung.
Aus diesem Grund wurde das Prototyping Werkzeug AutoMate (http://automate.informatik.tu-muenchen.de) entwickelt. Mit Hilfe von AutoMate kann der Entwickler aus UML Klassendiagramm automatisch und vollständig den Programmcode für Systeme basierend auf verteilten Dreischichtenarchitekturen generieren. Die Konzepte von AutoMate sind rein objektorientiert. Deshalb wurde in einem nächsten Schritt das Werkzeug DesignIt entwickelt. Dieses ermöglicht es aus komponentenbasierten Beschreibungstechniken vollständig den Programmcode für komponentenbasierte System zu genieren.
DesignIt besteht aus einer Laufzeitumgebung, dem DesignIt Component Container, und einem Generator, dem DesignIt Component Generator, der aus Komponenten-Spezifikationen den Programmcode für die Komponenten erzeugt, die dann in dem DesignIt Component Container ablaufen können. Die aktuelle Version von DesignIt hat einige Schwächen:
Aufgabenstellung des Softwareentwicklungsprojektes:
In diesem Softwareentwicklungsprojekt soll der DesignIt Component Generator so erweitert werden, dass die einzlenen Komponenten nicht aus textuellen Spezifikationen generiert werden, sondern aus UML basierten grafischen Beschreibungstechniken, direkt aus CASE-Tools wie Rational Rose oder TogetherJ.
Konkrete Aufgabenstellung:
 
Voraussetzungen:
Interesse an den Themengebieten Softwareengineering mit Java und Softwarearchtiekturen.
 
Möglichkeiten:
Erlernen neuester Technologien (UML, J2EE, Rational Rose, TogetherJ, ComponentWare), Mitarbeit bei einem Praxis-Projekt in einem hochmotivierten Team
Betreuer:
Andreas Rausch, e-mail: rausch@informatik.tu-muenchen.de, Tel.: 289-22362, Zi. 1552
Aufgabensteller:
Prof. Dr. Manfred Broy
Bearbeiter:
Sylvia Pohlmann

Andreas Rausch, 30.10.2000